Über mich
Freischaffender Künstler & Maler – Künstlerische Haltung
Ich bin freischaffender Künstler und Maler. Um von der Malerei zu leben, braucht es mehr als handwerkliche Technik oder Disziplin. Es braucht eine innere Haltung – eine Offenheit, sich auf Prozesse einzulassen, Wahrnehmung zuzulassen und der eigenen Kreativität zu vertrauen.
Meine Kunst entsteht aus einem tiefen inneren Zustand. Ich kann Natur fühlen, den Wind in mir widerhallen hören und mich treiben lassen. In diesen Momenten tritt Kontrolle in den Hintergrund, und Malerei wird zu einem Ausdruck dessen, was aus dem Inneren nach außen drängt. Nicht geplant, sondern erlebt.
Für mich darf Kunst nicht an der Oberfläche stehen bleiben. Schönheit und Ästhetik allein reichen nicht aus. Ein Bild muss Intensität entwickeln, es muss sich zuspitzen und zur Verwandlung führen. Erst dort, wo Ekstase und Konzentration zusammenfallen, entsteht Wahrhaftigkeit. Ohne diesen inneren Durchbruch bleibt ein Werk bloße Dekoration.
Zeitgenössische Kunst darf nicht neutral sein. Sie braucht Haltung und Richtung. Sie darf Macht hinterfragen, Spiegel vorhalten und unbequem werden. Die Aufgabe der Kunst ist es nicht, zu gefallen, sondern zu berühren – selbst dann, wenn dies Konsequenzen hat. Auch den König zum Weinen zu bringen, gehört zu dieser Aufgabe.
Seit über 30 Jahren lebe ich die Malerei. Diese Erfahrung gebe ich in meiner Malschule weiter. Dort vermittle ich nicht nur Techniken der Malerei, sondern meine Sicht auf Kunst als Ausdruck von Persönlichkeit. Ein Bild ist für mich keine reine Abbildung, sondern ein Spiegel innerer Prozesse. Meine Malschüler ermutige ich, ihren eigenen Ausdruck zu finden und ihrer künstlerischen Stimme zu vertrauen.
Meine Arbeit als Künstler und Lehrer folgt keinem äußeren Maßstab. Sie folgt einer inneren Notwendigkeit. Und genau darin liegt ihre Freiheit.